LANGLAUF

Skilanglaufen ist eine Ganzkörperbewegung, wo sowohl die Arme mit den Stöcken und die Beine für den Vortrieb eingesetzt werden. Die gesamte Rumpf- und Schultermuskulatur nimmt eine stabilisierende sowie dynamische Funktion ein. Aus diesem Grund werden beim Skilanglauf so viele Muskelgruppen beansprucht wie bei kaum einer anderen Sportart. Da die Fortbewegung gleitend ist, stellt Langlaufen eine besonders gelenkschonende Sportart dar und schult zugleich eine Vielzahl an koordinativen Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Rhythmisierung, etc. Auch zur Stärkung des Herz- Kreislauf-Systems ist Langlaufen bestens geeignet. Dieser Sport kann mühelos vom Kind bis zum Senior erlernt und ausgeübt werden.

Die Fortbewegung beim Langlaufen ist grundsätzlich in zwei Stilarten möglich: in der Klassiktechnik und Skating-Technik.
 Die Klassiktechnik wird in einer Parallelspur gelaufen, die Skating-Technik auf einer gewalzten Loipe. Für den Beinabstoß in der klassischen Technik werden Skier mit Schuppen oder Steigwachs (Hartwachs oder Klister) benötigt, für die Skating-Technik verwendet man kürzere Skier als in der klassischen Technik, welche ausschließlich mit Gleitwachs präpariert sind.

Als Einstieg ins Langlaufen wird meist die Klassiktechnik bevorzugt. Wenn Kenntnisse im Skifahren, Eislaufen oder Inlineskaten vorhanden sind, ist es auch ohne weiteres möglich, mit der Skating-Technik zu beginnen.

LEHRWEG

GRÜN

Aufwärmen

Gewöhnungsübungen

Erste Bewegungserfahrungen

BLAU

Klassik-Technik

Diagonalschritt in der Ebene - Doppelstockschub - Treppenschritt - Paralleler (indirekter) Spurwechsel - Grätenschritt

Brems-, Abfahrts- und Kurventechniken

Paralleles Abfahren - Pflug - Halbseitiger Pflug

Skating-Technik

Schlittschuhschritt ohne Stöcke - Diagonalskatingschritt - asymmetrischer Zeitakter - langsamer Seitenwechsel

 

ROT

Klassik-Technik

Diagonalschritt im Anstieg - Doppelstock mit Zwischenschritt - direkter Spurwechsel - Technikwechsel

Brems-, Abfahrts- und Kurventechniken

Pflugbogen - Bogentreten aktiv/passiv

Skating-Technik

Eintakter - symmetrischer Zweitakter - schneller Seitenwechsel - Technikwechsel - Halbschlittschuhschritt

SCHWARZ

Klassik-Technik

Geräteschritt gesprungen - Sprintdoppelstock

Brems-, Abfahrts- und Kurventechniken

Bogenlaufen - weitere Kurventechnik

Skating-Technik

asymmetrischer Zweitakter gesprungen - Sprinteintakter


AUSBILDUNGSWEG

LanglauflehrerANWÄRTER

Sie erhalten eine fundierte Grundausbildung in Langlaufen, wobei die klassische Technik wie auch die Skating-Technik gelehrt wird. Weitere wichtige Teile sind der pädagogisch richtige Umgang mit Kindern und eine Einführung im barrierefreien Langlauf.

LanglaufLEHRER

Im Anschluss an die positiv abgelegte Langlauflehrerausbildung erfolgt nach Ablegung einer Eignungsprüfung die Weiterqualifizierung als Langlauflehrer, sowohl in der klassischen Technik wie in der Skating-Technik. Eine Einführung in den Biathlonsport rundet diesen Ausbildungsteil ab.

DIPLOM-LanglaufLEHRER

Die Langlauflehrerausbildung wird nach erfolgreicher Ablegung einer Eignungsprüfung perfektioniert. Neben der Vermittlung der Grundtechniken des Biathlons erwerben Sie sich Kenntnisse im Skiwandern sowie erhalten eine  Ausbildung in der alpinen Sicherheit.


Telemark

Die Telemarktechnik erfreut sich seit ihrer Wiederentdeckung in den 70er Jahren steigender Beliebtheit. Mit der permanent verbesserten Ausrüstung ist die Ausübung dieser Schneesportart in jedem Gelände bis hin zum Funpark möglich. Der österreichische Ausbildungsweg gliedert sich in den vier Stufen Grün Blau Rot und Schwarz.