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Schneesport ohne Handicap

Die technische und methodisch-didaktische Entwicklung im Behindertenskilauf erlaubt es heutzutage allen Menschen, unabhängig von Art und Schweregrad der Behinderung, die Faszination Schneesport selbst zu erfahren.

In der Schneesportlehrerausbildung des Tiroler Skilehrerverbandes ist ein eigenes Modul mit verschiedenen Elementen aus dem Behindertenskilauf integriert. Als Ausbildungsgrundlage dient das Buch „Snowsport Austria – die österreichische Skischule“, in dem auf 64 Seiten ausführlich auf alle Facetten des Behindertenskilaufs und alternativer Wintersportarten für Menschen mit Behinderung eingegangen wird. Zusätzlich bietet der Tiroler Skilehrerverband seit Herbst 2005 einmal jährlich eine einwöchige Spezialausbildung für den Behindertenskilauf an.

Für dieses Engagement wurde der Tiroler Skilehrerverband im Jahr 2004 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit dem Wanderpreis „Friends of Fairness“ zum Thema „Barrierefreie Tourismusprojekte“ ausgezeichnet.

Ziel des Tiroler Skilehrerverbandes ist es, dass jede Tiroler Skischule den Gästen bestens ausgebildete SchneesportlehrerInnen / SkilehrerInnen für den Behindertenskilauf anbieten kann. Dafür ist die Zusammenarbeit von Beherbergungsbetrieben, Gastronomie, Freizeiteinrichtungen (Hallenbäder, etc.) und Liftanlagen nötig.

Amputationen


Die Lokalisation der Amputation ist entscheidend für das methodische Vorgehen und technische Adaptierungen. Generell ist der Stumpf sehr stoß- und kälteempfindlich und muss entsprechend geschützt werden.

Sehbehinderung


Eine entscheidende Rolle im Blindenskilauf kommt den BegleitläuferInnen zu. Sie helfen Menschen mit Sehbehinderung, auf Sicht oder Zuruf die Pisten sicher bewältigen zu können.

Cerebralparese


Die Cerebralparese ist eine Bewegungsstörung, die durch eine Schädigung im Gehirn hervorgerufen wird. Abhängig vom Grad der Behinderung gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Skifahren zu erlernen.

Mentalbehinderung


Mit der kognitiven Beeinträchtigung können Einschränkungen in der sprachlichen, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung verbunden sein. Es empfiehlt sich die Vermittlung in kleinen Schritten oder in spielerischer Form.

Hörbehinderung


Ideal wäre es, wenn der Unterricht in Gebärdensprache stattfinden könnte, allerdings können viele Menschen mit Hörbehinderung auch sehr gut von den Lippen ablesen.

Rückenmarksschäden


Abhängig von Art und Schweregrad der Behinderung stehen in Österreich derzeit zwei mögliche Geräte zur Verfügung. Das Fahren mit dem Mono-Ski oder mit dem Bi-Ski.

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